Schulgeschichte

 

01.09.1954

Gründung der Kinder- und Jugendsportschule Frankfurt (Oder).
Beginn mit 133 Schülern in fünf Klassen mit 15 Lehrern zunächst als Gast an der ersten Schule Wieckestrasse

Januar 1956 Einzug in die “Heinrich von Kleist-Schule” in der Rosa-Luxemburg-Strasse.
Beginn mit erweitertem Sportunterricht mit 5 statt 2 Wochenstunden.

01.09.1956
Profilierung der Kinder- und Jugend-Sportschule mit den Sportarten Turnen und Leichtathletik.
Die ehemalige Hausmeisterwohnung wird als Internat mit 38 Plätzen eingerichtet.
Beginn des Sporthallenneubaus in der Kieler Strasse. Bis zu deren Fertigstellung stehen die Turngeräte auf  dem Flur und Leichathletik wurde auf dem Schulhof betrieben.
Oktober

1959

Beginn des Schul-Neubaus in der Kieler Strasse.

Moderner Fünfkampf wird in der Schule aufgebaut
01.09.1961 Einzug der Kinder- und Jugendsportschule in das neue Schulgebäude in der Kieler Straße
 
1961 Gründung des SC Frankfurt (Oder)
1963 Einweihung der Halle Nord (mit Schwimmbecken) und der Halle Süd.
1964 Profilierung der Kinder- und Jugendsportschulen zu Leistungszentren.
Sommer

1964

Olympische Spiele in Tokio
Goldmedaille für Karin Balzer im Hürdenspringen
01.09.1964 Einweihung des Internats 1 mit 204 Plätzen
1965 Die Kinder- und Jugendsportschule wird dem Rat des Bezirkes Frankfurt (Oder) unterstellt (bisher Rat der Stadt).
1966 Erste Kinder- und Jugendspartakiade
1969        
Als neue Sportart werden Boxen, Judo, Gewichtheben und Handball aufgenommen.
Der moderne Fünfkampf schließt zur gleichen Zeit ab. Die Leichtathletik läuft bis 1975 aus bzw. wird von der KJS Potsdam übernommen.
01.09.1969 Das neue Mensa-Gebäude wird eingeweiht.
1969 Der SC Frankfurt (Oder) wird aufgelöst
1969 bis

1970

Der Armeesportclub “Vorwärts” übernimmt nach und nach die gesamte sportliche Betreuung der Kinder- und Jugendsportschule.
1971   
Fußball
(FCV) und Radsport kommen als Sportarten neu hinzu.
1972 Das Internat 2 wird vom ASK durch die KJS übernommen.
1974   
Ringen
und Sportschießen ergänzen die bisherigen  Sportarten
Übernahme des Internats 3 beim FVC durch die KJS
1975 Einrichtung des Internats 4 – Warschauer Strasse – für die Handballmädchen
Oktober

1975

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Kinder- und Jugendsportschule Frankfurt (Oder) wird ihr der Ehrenname “Fritz Lesch” verliehen
1980 Olympische Spiele in Moskau:
Es nehmen 12 ehemalige Schüler der KJS teil und erringen 7 Medaillen.
01.09.1980 Die KJS besteht 25 Jahre und wird mit der “Dr. Theodor Neubauer Medaille” in Silber ausgezeichnet.
01.03.1981 Zum 25. Jahrestag der NVA wird der KJS die Verdienst-Medaille in Gold verliehen.
1983 Ein Übungsverband der KJS nimmt an der großen Sportschau des Turn- und Sportfestes der DDR in Leipzig teil.
Sommer 1985 Die 10. Kinder- und Jugendspartakiade brachte für die Schüler der KJS mit 753 Punkten das beste Ergebnis seit der Teilnahme.
02.10.-
04.10.1985
Festtage zum 30. Jahrestag der KJS.
Aus diesem Anlass wird ihr die “Dr.-Theodor-Neubauer-Medaille” in Gold verliehen.
 30.10.1985 Besuch des Fliegerkosmonauten Sigmund Jähn.
Empfang durch den Direktor und Forumsgespräch.
 21.12.1985 Traditionstreffen mit ehemaligen verdienstvollen Mitarbeitern der KJS.
September

1991

Neuer Schultyp  “Sportbetonte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe”
1992 Olympische Spiele in Barcelona:
Torsten Mai im Boxen und Maik Bullmann im Ringen werden Olympiasieger.
1996 Olympische Spiele in Atlanta:
Marco Spittka im Judo, Maik Bullmann im Ringen und Judith Arndt im Radsport gewinnen Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen in Atlanta.
1997 Judith Arndt wird Weltmeisterin im Bahnradsport (Einzelzeitfahren
3000 m), Bronze erringt sie bei der WM auf der Straße.
Falk Huste wird Vizeweltmeister im Boxen und
Marko Spittka Vizeweltmeister im Judosport.
Tim Wulf erringt den Juniorenweltmeistertitel im Bahnradsport (Sprint).
Sebastian Köber gewinnt die Junioreneuropameisterschaften im Boxen.
Dezember

1997

Im Sportzentrum Frankfurt (Oder) wird die “Brandenburg-Halle” eingeweiht.
1998 Manfred Kurzer wird Weltcup-Sieger und Vizeweltmeister Sportschießen (lfd. Scheibe).
Den Weltmeistertitel erringet Susann Schützel im Judo (Sehbehinderte).
Jörg Brümmer wird Weltmeister im Sumo-Ringen.
1999 Judith Arndt wird 2-fache Vizeweltmeisterin im Bahnradsport und 4-fache Deutsche Meisterin.
Susann Schützel erringt zweimal den Europameistertitel im Judo (Sehbehinderte).
Daniela Claußnitzer wird Juniorenweltmeisterin im Bahnradsport   (500m Sprint).
In Frankfurt (Oder) erkämpft der Judo-Club 90 Frankfurt (Oder) den deutschen Mannschaftsmeistertitel.
In Frankfurt (Oder) fanden nachfolgende internationale Turniere in der Brandenburg-Halle statt:
– Brandenburg-Cup Boxen der Junioren
– Brandenburg-Cup Ringen der Jugend und Junioren
– Oderpokal Gewichtheben der Jugend
2000 Sebastian Köber gewinnt die Bronzemedaille im Boxen bei den Olympischen Spielen in Sydney.
Judith Arndt wird Vizeweltmeisterin im Radsport.
Manfred Kurzer wird Vize-Europameister im Sportschießen.
Falk Huste erreicht den 3. Platz in der Box-Europameisterschaft,
Thomas Pille wird Junioren-Weltmeister und Deutscher Meister (U20) im Judo.
05.Mai und
06.05.2001
Deutsche Jugendmannschaftsmeisterschaft im Gewichtheben.
Sommer

2001

Beginn der Sanierung der Sportschule Kieler Straße
09.10 und

10.11.2001

Deutsche Meisterschaft Jugend B im Gewichtheben
2001 Manfred Kurzer wird Weltcupsieger und Europameister im Sportschießen
Susann Schützel  wird Europameisterin der Sehbehinderten im Judo
Daniela Claußnitzer  belegt den 2. Platz bei den Europameisterschaften im Radsport (U23)
 17.11.2003 Katrin Dittrich wird Junioren-Europameisterin im Judo.
 Februar

2003

Übergabe der sanierten 
Sportschule in der Kieler Strasse mit einer sehr
emotional gestalteten Sportshow
Sommer

2003

Auftreten der Eliteschule des Sports im Festumzug zur 750-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt (Oder)